SM in Uster
13. April 2026
Basel Aquatics erreicht eine neue Dimension
Historisch in Uster – Basel Aquatics erreicht eine neue Dimension
Basel Aquatics hat an den Schweizermeisterschaften 2026 in Uster Geschichte geschrieben und erstmals den 3. Platz im Medaillenspiegel erreicht.
Ein historischer Meilenstein.
Ein entscheidender Schritt nach vorne.
In einem nationalen Umfeld, das von etablierten Leistungszentren geprägt ist, gelingt es dem Club erstmals, sich auf dem Podium zu platzieren.
Das ist kein Zufall. Das ist eine Bestätigung.
Eine geschlossene Teamleistung
Über vier Wettkampftage hinweg zeigte Basel Aquatics eine beeindruckende Leistungsdichte:
- 40 Einzelfinals
- davon 27 A-Finals und 13 B-Finals
- 15 Finalteilnahmen durch verschiedene Athlet:innen
Und vor allem:
100% der Athlet:innen, die das Elite-Trainingskonzept konsequent umgesetzt haben, erreichten ein nationales Finale.
Ja, 100%!
Alle, die den Prozess konsequent verfolgt haben, waren auf höchstem nationalem Niveau präsent.
Ein starkes Signal – vielleicht das stärkste dieses Wochenendes.
Eine Entwicklung, die zum Erfolg führt
Die Resultate von 2026 sind kein Zufallsprodukt, sondern Teil einer klaren Entwicklung:
2023: 30 Finals (13 A / 17 B) – 2 Medaillen
2024: 32 Finals (15 A / 17 B) – 0 Medaillen
2025: 42 Finals (33 A / 9 B) – 8 Medaillen (davon 7 Einzelmedaillen)
2026 bestätigt diese Entwicklung mit 40 Finals
und vor allem mit einem neuen Meilenstein:
erstmals ein Podestplatz im Medaillenspiegel
Die Entwicklung ist klar:
Finals erreichen
A-Finals dominieren
Medaillen gewinnen und sich national etablieren
Eine komplette Mannschaftsleistung
Mit 164 Punkten in der Gesamtwertung belegt Basel Aquatics den 5. Platz national.
Das zeigt deutlich:
Der Erfolg basiert nicht auf Einzelpersonen,
sondern auf einem breiten, strukturierten und leistungsstarken Team.
Blick nach Europa
Diese Meisterschaften bedeuten auch einen wichtigen Schritt Richtung internationale Bühne:
Robin Yeboah
50m Schmetterling und 4x100m Freistil Staffel
Europameisterschaften Elite – Paris 2026
Balint Ashton
100m und 200m Freistil sowie 4x100m und 4x200m Freistil Staffeln
Europameisterschaften Elite – Paris 2026
Anastasia Hak
100m und 200m Rücken
Junioren-Europameisterschaften 2026
Drei unterschiedliche Wege.
Ein gemeinsames Ziel: internationales Spitzenniveau.
Leistungen auf höchstem Niveau
Robin Yeboah zeigt ein perfektes Wochenende mit 4 Podestplätzen in 4 Rennen, darunter der Sieg über 100m Schmetterling in 53.10 (Clubrekord).
Mit 23.62 über 50m Schmetterling ist er nun der zweitbeste Schweizer aller Zeiten.
Erster Elite-Titel im 50m-Becken.
Balint Ashton bestätigt seine Klasse mit 3 Podestplätzen, davon 2 Siege, und starken Zeiten von 49.17 über 100m Freistil und 1:48.27 über 200m Freistil – beides Clubrekorde.
Er gehört nun zu den Top 5 aller Zeiten über 50m und 100m Freistil sowie zu den Top 7 über 200m.
Erste Elite-Titel im Langbahnbecken.
Anastasia Hak, erst 15 Jahre alt, überzeugt mit 2 Podestplätzen, einem Schweizer U16-Rekord über 200m Rücken und gehört bereits zu den Top 7 aller Zeiten in der Schweiz.
Ein beeindruckender Einstieg in die Elite.
Das Team auf dem nächsten Level
Auch die Staffeln unterstreichen die Entwicklung:
Clubrekord über 4x100m Freistil Herren
Clubrekord über 4x100m Lagen Herren
Ein klares Zeichen für die Stärke des gesamten Teams.
Mentalität und Zusammenhalt
Dieses Wochenende zeigte auch den Charakter der Mannschaft.
Trotz einer Verletzung am ersten Wettkampftag bewies Gaëtan Saucy grosse Resilienz, kehrte zurück und erreichte das Finale über 50m Freistil (6. Platz) sowie den Einsatz in der 4x100m Freistil Staffel.
Auch Emma Fredersdorf musste unter schwierigen körperlichen Bedingungen antreten.
Ein besonderer Dank geht an unseren Physio Kyle, der mit grossem Einsatz dafür sorgte, dass die Athlet:innen konkurrenzfähig bleiben konnten.
Ein Wendepunkt
Diese Meisterschaften sind mehr als nur ein Erfolg.
Erster historischer Podestplatz im Medaillenspiegel
100% Finalteilnahmen im Elite-Konzept
Internationale Perspektiven für mehrere Athlet:innen
Basel Aquatics entwickelt sich nicht nur weiter.
Der Club verändert seinen Status.
Und das, was in Uster passiert ist, könnte erst der Anfang sein.
Alle Finalist:innen – im Detail
Robin Yeboah
50m Freistil – A-Finale (2.)
100m Freistil – A-Finale (3.)
50m Schmetterling – A-Finale (2.)
100m Schmetterling – A-Finale (1.)
Balint Ashton
50m Freistil – A-Finale (1.)
100m Freistil – A-Finale (1.)
200m Freistil – A-Finale (2.)
100m Schmetterling – A-Finale (5.)
Anastasia Hak
50m Freistil – B-Finale (14.)
100m Freistil – A-Finale (6.)
200m Freistil – A-Finale (5.)
50m Rücken – A-Finale (8.)
100m Rücken – A-Finale (2.)
200m Rücken – A-Finale (3.)
Kalyssa Griffis
50m Freistil – A-Finale (10.)
100m Freistil – A-Finale (10.)
Xenia Blumin
50m Rücken – B-Finale (13.)
200m Rücken – A-Finale (7.)
Robin Affentranger
100m Rücken – A-Finale (10.)
200m Rücken – A-Finale (6.)
Ellis Lamont
50m Brust – A-Finale (7.)
Gaëtan Saucy
50m Freistil – A-Finale (6.)
50m Schmetterling – B-Finale (15.)
Cédric Veuve
50m Brust – B-Finale (11.)
Thondup Retzke
50m Brust – B-Finale (15.)
100m Brust – B-Finale (12.)
200m Brust – A-Finale (9.)
Kris Robin Maurer
200m Lagen – B-Finale (17.)
Emma Fredersdorf
200m Freistil – B-Finale (12.)
800m Freistil – Zeitfinale (6.)
Anna Pitzer
400m Freistil – B-Finale (16.)
800m Freistil – Zeitfinale (17.)
1500m Freistil – Zeitfinale (17.)
400m Lagen – B-Finale (14.)
Julia Pitzer
800m Freistil – Zeitfinale (29.)
1500m Freistil – Zeitfinale (25.)
400m Lagen – B-Finale (20.)
Misty Maye
50m Brust – B-Finale (16.)
50m Schmetterling – B-Finale (19.)
15 Finalist:innen, 40 Einzelfinals – ein gemeinsamer Erfolg.
Autor: Xavier Fleury



















































