VM 2024 - Campus Sursee

VM 2024 - Campus Sursee

 

15. April 2024

Eine Bilanz vom Head Coach Elite / Xavier Fleury
 

Die Jungs bleiben in der LNA, die Mädchen steigen in die LNB ab.

Sicher ist, dass wir als sechstplatzierter Verein der LBSM insgesamt (vierter bei den Jungen und sechster bei den Mädchen), nicht mit einem solchen Ergebnis rechnen konnten.

Die Erkrankungen von Maria Mitbauer und Julia Pitzer sowie die Abwesenheit von Anastasia Hak stellten unser Frauenteam vor grosse Schwierigkeiten. Olivia und Robin mussten ebenfalls für ihre Abschlussprüfungen in die USA zurückkehren.

Trotz der Tatsache, dass die Mädchen all ihre Kräfte in die Rennen steckten und auch in Wettbewerben schwammen, für die sie eindeutig nicht ligatauglich gewesen sind, hatten wir kaum eine Chance auf Erfolge.

Das gesamte Team möchte sich herzlich bei Hannah Leslie bedanken, die trotz geringen Trainings in dieser Saison spontan dazu bereit war, dem Team zu helfen und zu unterstützen. Danke, Hannah, das ist Teamgeist.

Nach einem spannenden Kampf mit Lugano haben wir dieses Duell mit 35 Punkten aus über 15000 verloren. Wir möchten Lugano zu ihrem Verbleib in der Liga A gratulieren. Sie haben grossen Teamgeist gezeigt! Wir müssen uns jetzt den Wettkampf Revue passieren lassen und uns professionell vorbereiten, damit wir nächste Saison wieder in die Liga A aufsteigen.

Die Mädchen beenden die Saison auf dem 11. Platz mit 15269 Punkten gegenüber 16485 im Jahr 2023. Die Jungen beenden die Saison auf dem 7. Platz mit 17600 Punkten gegenüber 18035 im Jahr 2023.

Das gemischte Ergebnis sollte die Feierlichkeiten nicht überschatten oder den Verdienst jedes Einzelnen mindern, der leidenschaftlich die Farben des SVB verteidigt hat. Viele unserer Schwimmerinnen und Schwimmer haben sich hervorgetan, indem sie ihre persönlichen Bestzeiten verbessert und neue Vereinsrekorde aufgestellt haben.

Die Leistungen von Gaetan Saucy, Ellis Lamont, Anna Pitzer, Kalyssa Griffis, Emma Fredersdorf, Balint Ashton und auch dien der anderen Athelt*innen sind bemerkenswert und zeigen das hohe Niveau unseres Teams.

Wir sind natürlich etwas traurig, aber wir sind fair und akzeptieren die Niederlage mit Würde und Demut.

Lassen wir nicht ausser Acht, welche olympische Devise unser Handeln und unser Engagement bestimmt: „Im Leben zählt nicht der Sieg, sondern der Kampf. Das Wesentliche ist nicht zu siegen, sondern gut gekämpft zu haben.“ Und das haben wir geschafft. Bravo an alle!

Einige unserer Schwimmer*innen werden nächste Woche in den Farben der Schweizer Mannschaft in Berlin antreten. Wir wünschen ihnen, besonders Gaetan, Ellis und Kalyssa, die nun drei Wochenenden hintereinander im Wettkampf stehen, viel Glück. Auf geht's!

Autor:
XAVIER FLEURY
Chefcoach Elite-Trainer Schwimmen